Neue Broschüren vom Bundesfamilienministerium
Häusliche Gewalt - Kinder leiden mit
Das Ministerium schreibt dazu:
Gewalt gegen Frauen und Mütter geht immer auch zu Lasten der Kinder, selbst wenn diese nicht unmittelbar Opfer sind. Zeuge von Gewalt an einer geliebten Bezugsperson zu sein traumatisiert Kinder oft stärker als selbst erfahrene Gewalt. Sie leiden darunter, die eigene Mutter hilflos und ohnmächtig zu erleben und sind in ihrer Identitätsentwicklung stark beeinträchtigt, auch weil Modelle für eine konstruktive Bewältigung von Konflikten fehlen.
Der Elternbrief soll dazu beitragen, das Tabu um das Thema "Häusliche Gewalt" zu durchbrechen, die Verantwortung und Selbstachtung der Mütter stärken, Mütter ermutigen, sich mit ihrer Situation und den Ängsten auseinander zu setzen und Hilfe zu suchen. Darüber hinaus informiert er über rechtliche Rahmenbedingungen, die die Situation misshandelter Frauen und ihrer Kinder stärken und andere Unterstützungsangebote.
Der Brief, der vom Arbeitskreis Neue Erziehung herausgegeben wird, ist in den Sprachen deutsch, türkisch, arabisch und russisch erhältlich.
hier können Sie diese Broschüre herunterladen
chatten ohne Risiko
Das Ministerium schreibt dazu:
Chats, Communitys und Instant Messenger sind bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt, bergen aber auch Risiken. Sexuelle Belästigung, pornografische und rechtsextreme Inhalte, Cyberbullying-Attacken - junge User setzen sich einer Vielzahl von Gefahren aus und geben häufig zu viele persönliche Daten preis.
Welche Chats für junge User geeignet sind und welche Verhaltensregeln sie beachten sollten, erklärt jugendschutz.net in der Broschüre "Chatten ohne Risiko?". Erstmals sind dort auch Social Communitys wie schülerVZ oder wer-kennt-wen.de berücksichtigt.
Im Mittelpunkt der Broschüre steht ein Chat-Atlas, der die Eignung beliebter Dienste für Kinder und Jugendliche bewertet. Die Broschüre enthält deshalb praktische Hilfestellungen für Eltern, wie die Kommunikation sicher gestaltet werden kann und an wen sie sich im Notfall wenden können.
hier können Sie die Broschüre herunterladen
JUGEND STÄRKEN - Neue Wege einer zukunftsorientierten Jugendpolitik
Das Ministerium schreibt dazu:
Am 15. Juni 2009 startete die Initiative JUGEND STÄRKEN mit einer Bundeskonferenz in Berlin. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat nun die Dokumentation dieser Veranstaltung veröffentlicht. Mehr als 240 Expertinnen und Experten aus Bund, Länder und Kommunen hatten im Berliner Umweltforum über "Neue Wege einer zukunftsorientierten Jugendpolitik" diskutiert. Die etwa 100-seitige Dokumentation fasst die Ergebnisse dieser Diskussionen zusammen und gibt die Vorträge und Referate der Konferenz wieder.
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