Astrid Hopp-Burckel

Astrid Hopp-Burckel ist Dipl. Pädagogin, Redakteurin bei moses-online.de und Sprachförderkraft im Vorschulbereich

Kinder, die sich nicht richtig ausdrücken können, die von anderen nicht verstanden werden oder andere nicht verstehen, haben es schwer. Nicht nur sind Schwierigkeiten in der Schule vorprogrammiert, auch ist es mühsam, unter Gleichaltrigen anerkannt zu werden und seinen eigenen Weg zu finden. Wie Kinder Sprache lernen und wie ihnen bei Sprachproblemen geholfen werden kann, ist Thema dieses Schwerpunktes.

Schwerpunkt-Thema

Schule

Wenn ein neues Schuljahr beginnt ist das für Pflegefamilien nicht nur ein Grund zur Freude, denn für viele Pflegekinder ist die Schulsituation äusserst problematisch. Aufgrund früher Vernachlässigung oder Gewalterfahrung und fehlender Förderung sind viele Pflegekinder nicht nur im psychischen und sozialen, sondern oft auch in ihrer kognitiven Entwicklung hinter ihrer Altersgruppe zurück. Mit ihren Lebenserfahrungen sind sie den Anforderungen der Schule oft nicht gewachsen.
Es zeigt sich, dass Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken von Kindern in Deutschland gehören und damit ein dringendes Gesundheitsproblem darstellen.
Pflegeeltern kennen die Lebenswirklichkeit mit einem Pflegekind am besten. Sie können davon erzählen, was es für den Alltag bedeutet, ein Pflegekind aufzunehmen. Pflegeelternverbände und Initiativen können es nur verantworten, neue Pflegeeltern zu werben, wenn die Rahmen-bedingungen für Pflegefamilien stimmen. Unser Thema befasst sich damit, wie diese Rahmenbedingungen aussehen sollten.
Es gibt Pflegeeltern, die ihr Pflegekind testamentarisch bedenken möchten. Dies ist selbstverständlich möglich, doch müssen sie dabei einige Besonderheiten beachten.
Viele Adoptiv- und Pflegekinder kämpfen mit emotionalen und sozialen Problemen. Sie ecken mit ihrem Verhalten an, können sich nicht konzentrieren, leiden unter Entwicklungsverzögerungen. Hier ist die Musiktherapie gut geeignet, positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung zu nehmen und Probleme zu bearbeiten. Mit Hilfe der Musik.

Thema

Spielen

Nicht alle Kinder können spielen. Viele Adoptiv- und Pflegekinder lernen erst in ihrer neuen Familie zu spielen, da sie zum Beispiel vorher gar keine Spielsachen kannten oder sich nie jemand mit ihnen beschäftigt hat. Im Gegensatz dazu gibt es Kinder, die so überhäuft sind mit Spielsachen und Angeboten, dass sie gar nicht mehr wissen, was sie spielen sollen.
Am 20. November 1989 verabschiedeten die Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention. Das erste völkerrechtlich verpflichtendes Dokument, das Rechte für Kinder und Jugendliche auf internationaler Ebene vereinbart, war geboren. In diesem Schwerpunktthema werfen wir einen Blick auf Kinderrechte.
Gerade in der kalten Jahreszeit gibt es für Kinder weniger Möglichkeiten, sich draussen auszutoben und Aggressionen los zu werden. Wir greifen in diesem Schwerpunkt das Thema "Aggressives Verhalten von Pflegekindern" auf.
Seit 1986 belohnt der Gesetzgeber Erziehende mit einem besonderen Bonus für das eigene Rentenkonto. "Kindererziehungszeiten" und "Kinderberücksichtigungszeiten" sind die Schlagworte. Was sich dahinter verbirgt und wie auch Adoptiv- und Pflegeeltern davon profitieren können, darüber klärt dieses Thema auf.