Arbeitspapier 2010

Der Landesverband der Pflege und Adoptivfamilien ist eine Interessenvertretung von Pflege- und Adoptivfamilien.
Im Mittelpunkt aller Überlegungen und Handlungen steht das Kindeswohl

Bundesebene:

• Mitarbeit in der BAG KiAP (Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder in Adoptiv- und Pflegefamilien)
• Neuregelung des Vormundschaftsgesetzes
• Neugestaltung des § 86,6 (Rahmenbedingungen für Dauerpflegefamilie)
• Durchsetzung der angemessenen Alterssicherung und Unfallversicherung von Pflegeeltern

Landesebene

• Planung Fachtagung mit dem Ministerium Soziales, Familie und Gesundheit Justizministerium und dem Landesverband zum Thema „Pflegekinder“

• Die Schaffung einer Dienst- und oder - Fachaufsichtsbehörde
 Einheitliche fachliche Standards im Kinderschutz und Pflegekinderwesen nach neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Bindungs- und Traumaforschung
 Ausführliche und nachvollziehbare Richtlinien für „Hilfe zur Erziehung“ und im Pflegekinderwesen
 Forderung nach Pflegekinderfachdiensten in den Jugendämtern
 Qualifizierte Mitarbeiter in der Jugendhilfe
 Genügend Sozialarbeiter, die auf Risikofamilien zugehen und vor Ort gleich Hilfe leisten können
 Überregionale Vermittlung von Pflegekindern, damit jedes Kind und jeder Jugendlicher das gleiche Recht auf eine Familie hat.
 Das Kindeswohl muss über finanziellen Erwägungen in der Behörde stehen
 Auch behinderte Kinder müssen z.B. in Pflegefamilien vermittelt werden können und dort verbleiben dürfen (Eingliederungshilfe)
 Einheitliche, verbindliche finanzielle Rahmenbedingungen
 Pflegeeltern müssen bei Entscheidungen über fachliche Standards und finanzielle Rahmenbedingungen beteiligt werden. Durch die Aufnahme eines Pflegekindes muss eine Verarmung der aufnehmenden Familie ausgeschlossen sein (bei plötzlicher Arbeitslosigkeit, durch gerichtliche Urteile, bei erhöhtem Betreuungsbedarf)
 Durchsetzung der angemessenen Alterssicherung und Unfallversicherung von Pflegeeltern
 Öffentlichkeitsarbeit in der Presse, Fachzeitschrift „paten“, Internet www.lv-pa-thueringen.de und anderen Medien, um die Arbeit einer Pflegefamilie der Gesellschaft näher zu bringen und um Vorurteile abzubauen
 Familienfortbildungen, um den aufnehmenden Familien Fachwissen zu vermitteln und damit Kraft für den Alltag zu geben
 Fortführung des langjährigen Beratungsprojektes für LV Mitglieder
 Beistandsarbeit in Folge schwerwiegender Probleme z.B. Besuchskontakte, Hilfeplangestaltung u.ä.